Voraussetzungen für die Eintragung im Register

Die Anforderungen für einen Registereintrag lassen sich Art. 29 des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) entnehmen. Die einzutragenden Kundenberater müssen demnach:

  1. über hinreichende Kenntnisse über die Verhaltensregeln nach Art. 7 – 20 FIDLEG sowie über das für ihre Tätigkeit notwendige Fachwissen verfügen;
     
  2. selber oder an ihrer Stelle der Finanzdienstleister, für welchen sie tätig sind, eine Berufshaftpflichtversicherung abschliessen oder gleichwertige finanzielle Sicherheiten nachweisen;
     
  3. sich selber oder der Finanzdienstleister, für den sie tätig sind, einer Ombudsstelle anschliessen.

Nicht eingetragen werden Gesuchsteller, die:

  1. nach den Strafbestimmungen des FIDLEG oder des Versicherungsaufsichtsgesetzes strafrechtlich verurteilt wurden;
     
  2. wegen strafbarer Handlungen gegen das Vermögen nach dem Strafgesetzbuch im Strafregister eingetragen sind;
     
  3. gegen die für die einzutragende Tätigkeit ein Tätigkeits- oder Berufsverbot nach Artikel 33a FINMAG oder ein Berufsverbot nach Artikel 33 FINMAG vorliegt.

 

Voraussetzung für die Erneuerung der Eintragung im Register

Die Registrierung im Beraterregister ist alle 24 Monaten mittels Stellung eines Erneuerungsgesuchs zu erneuern. Andernfalls wird die Eintragung im Register gelöscht.

Im Rahmen des Erneuerungsgesuchs ist zu bestätigen, dass:

  • die Voraussetzungen für die Ersteintragung weiterhin erfüllt werden (u.a. gültige Berufshaftpflichtversicherung, keine einschlägigen Einträge im Strafregister);
     
  • die Angaben im öffentlichen Beraterregister noch aktuell sind (u.a. Adresse, Tätigkeitsgebiet, Funktion und Position des Kundenberaters, Omdusstelle etc.);
     
  • eine Weiterbildung in Bezug auf die Verhaltensregeln FIDLEG absolviert wurde (unter Einreichung eines Weiterbildungsnachweises).